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Platz zwei beim Investitionsvolumen – Deutsche Startups hängen Konkurrenten europäisch ab

Sowohl die Deutsche Börse als auch die europäische Mehrländerbörse Euronext bieten Coaching-Programme an, in denen Geschäftsführer und Vorstände von Startups auf den Gang nicht ganz Börsen vorbereitet werden sollen. Damit versuchen die Finanzunternehmen, die jungen Firmen in seinem Wesen zu locken. Das kürzlich gestartete neunmonatige Ausbildungsprogramm TechShare von Euronext wird erstmals auch außerhalb der Euronext-Heimatländer Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Portugal angeboten: Unternehmen aus Deutschland, Spanien, Italien und der Schweiz können ebenfalls mitmachen. So konkurriert Euronext auch neben anderen der Deutschen Börse im Kampf um Startups – 23 der insgesamt 135 Teilnehmer kommen aus Deutschland. In abendlichen Workshops und Einzelcoachings des Programms von Euronext machen Investmentbanken, Wirtschaftsprüfer, Anwälte und Kommunikationsagenturen die Geschäftsführer und Vorstände der Unternehmen mit Funktionen und Chancen des Kapitalmarkts vertraut und damit fit fürs Parkett. Außerdem nehmen diese an zwei Veranstaltungen an europäischen Management-Schulen teil. In der Mehrzahl der deutschen Startups stammen aus der Biotech- und Medtech-Branche, die übrigen aus den Bereichen Medien, Digital Services, E-Commerce, Healthtech, Insurtech und Elektronik. Stéphane Boujnah, Vorstandsvorsitzender und CEO von Euronext. Auch die Deutsche Börse möchte mit ihrem Venture Network Startups einsam gewinnen. Neben verschiedenen Netzwerktreffen, bei denen junge Unternehmen und Investoren zusammengebracht werden, beratenden Investmentmanagern und einer Onlineplattform bietet das Venture Network Fortbildungsprogramme an – für den ersten Finanzierungsschritt bis hin zur Hilfe bei der Vorbereitung auf einen Börsengang.

Burka, Clownsmasken Atemschutzmasken – in Betracht kommen Gesicht in der Öffentlichkeit verhüllt, muss in Österreich fortschrittlich an mit so weit wie 150 Euro Strafe rechnen. Ausnahmen fürt seit Mitternacht geltende Verhüllungsverbot gibt es nur wenige. Seit Mitternacht gilt in Österreich ein Verhüllungsverbot. In Betracht kommen Gesicht in der Öffentlichkeit trotzdem verbirgt, muss mit so weit wie 150 Euro Strafe rechnen. Die Neuregelung betrifft dabei nicht nur die Trägerinnen von Burkas oder Nikabs. Erfasst sind des Weiteren auch Atemschutzmasken – außer wenn, sie sind medizinisch notwendig – sowie Clowns- und Karnevalsmasken – soweit sie außerhalb der närrischen Zeit getragen werden. Ausdrücklich erlaubt ist es dagegen, bei kaltem Wetter das Gesicht teilweise hinter einem Schal zu verbergen. Mit Schwerpunktkontrollen auf dem Flughafen Wien wollen die Behörden das neue Verbot ab heute durchsetzen. Die Polizei werde im Ankunftsbereich zusätzliche Beamte im Einsatz haben, sagte ein Polizeisprecher. Beim Vorgehen sei Fingerspitzengefühl gefragt. Vielfalt auf einen Blick: Auf diesem Bild vom Ende des Ramadan in Gaza-Stadt sieht man obendrein einen Chimar (das Mädchen links im Bild), einen Hidschab (Mitte) und einen al-Amira (rechts). Die Koalition aus sozialdemokratischer SPÖ und konservativer ÖVP hatte das Gesetz mit Verweis auf Sicherheitsaspekte und aus Gründen des offenen gesellschaftlichen Miteinanders beschlossen. Betroffen vom Gesetz, das auch für alle ausländischen Besucher gilt, ist inter alia der Ort Zell am See im Salzburgerland. Dort machen jeden Sommer Zehntausende arabische Gäste Urlaub. Nach den Deutschen stellen laut örtlichem Tourismusverband Reisende aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten die zweit- und drittgrößte Gruppe der Reisenden. Ähnliche Verbote gibt es auch in Frankreich und Belgien. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied in zwei Urteilen, dass solche Verbote rechtens seien. Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 01. Oktober 2017 um 08:00 Uhr.

Streit im Lottogeschäft: Der Anbieter Lottoland will den deutschen Rivalen Tipp24 kaufen. Damit würde er die Pläne von dessen Eigentümer Zeal Network durchkreuzen. Nun warnt Zeal seine Aktionäre vor der riskanten Wette. Eigentlich will Zeal das Geschäft von Tipp24 einstellen und künftig allenfalls noch als Online-Verkäufer von Lottoscheinen auftreten. Dafür möchte das Londoner Unternehmen seine frühere deutsche Tochterfirma Lotto24 übernehmen, die dieses Geschäft betreibt. Dieses Vorhaben will Lottoland jedoch mit hängender Zunge verhindern. Das in Gibraltar ansässige Unternehmen machte seinen Vorschlag am Freitag unzerteilbar Brief an den Zeal-Vorstand öffentlich, nachdem dieser die Lottoland-Chefs nach deren Angaben hatte abbügeln. Für Tipp24 stellte der Konzern einen Kaufpreis von 60 bis 76 Millionen Euro in Aussicht. Das sei für die Aktionäre von Zeal attraktiver als die Übernahme von Lotto24. Das Angebot hat Ziel am Freitag offiziell bestätigt. In die Bücher schauen lässt Zeal den Rivalen allerdings bisher nicht. Die Papiere von Lotto24 stiegen am mittag um fast sieben Prozent.

Manche halten die Kernfusion für die Energiequelle der Zukunft, ja sogar für die Rettung der Menschheit: Die Kraft der Sonne zu bändigen, verspricht unbegrenzte Energie ohne Umweltverschmutzung. Andere lästern, dass die Kernfusion ewiglich die vielversprechendste Technologie der Zukunft bleiben wird. Sicher ist nur eines: Niemand weiß, ob Fusionsreaktoren jemals mehr Strom liefern werden, als ihr Betrieb verschlingt. Das aber hält die EU-Kommission nicht nichtsdestotrotz, die Ausgaben für den Forschungsreaktor Iter demnächst zu 100 Prozent als Klimaschutz-Maßnahme zu verbuchen. Dass die Brüsseler Behörde dies versucht, geht aus internen EU-Dokumenten hervor, die dem SPIEGEL vorliegen. Bei einem davon handelt es sich um den Vorschlag für eine Abänderung der 2007 getroffenen Entscheidung übern Bau von Iter, hierbei die Kernfusion erforscht werden soll. Laut dem Papier, das die rumänische EU-Ratspräsidentschaft Ende Februar bald Mitgliedsländer geschickt hat, sollen die Ausgaben für Iter zu 100 Prozent den Klimaschutz-Maßnahmen der EU zugerechnet werden.

Grundlage ist die Klage einer Kassiererin, die im Job Kopftuch tragen will. Die 35 Jahre alte Klägerin arbeitet als Verkaufsberaterin und Kassiererin in einer Müller-Filiale im Raum Nürnberg. Als sie 2014 nach dreijähriger Elternzeit in den Job zurückkerhrte, trug sie – im Kontrast zu zuvor – ein Kopftuch. Das Unternehmen verlangte von ihr, barhäuptig zu arbeiten. Die Angestellte hatte mit ihrer Klage beim Arbeitsgericht in Nürnberg Erfolg. Das Landesarbeitsgericht bestätigte das Urteil, das der Religionsfreiheit den Vorrang gibt, und wies die Berufung der Firma zurück. Diese sieht sich dadurch in ihrer unternehmerischen Freiheit beschnitten und beruft sich auf die EuGH-Entscheidungen. In Deutschland sind pauschale Kopftuchverbote nach der bisherigen Rechtsprechung illegal. Einschränkungen bei konkreten Gründen sind aber möglich. Das Bundesarbeitsgericht hatte monadisch Urteil 2002 im Fall einer Kaufhausverkäuferin entschieden, dass allein das Tragen eines muslimischen Kopftuchs keine Kündigung rechtfertigt. Über dieses Thema berichtete NDR Info am 30. Januar 2019 um 07:15 Uhr.

Ansonsten könnten Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas und Red-Bull-Pilot Max Verstappen (Red Bull) um Siege mitfahren. Ferrari-Pilot Charles Leclerc präsentierte sich bei Testfahrten ebenfalls stark. Im Feld sind mit Hamilton, Vettel und dem zu Alfa Romeo gewechselten Kimi Räikkönen nurmehr drei Weltmeister vertreten. Fernando Alonso hat seine Formel-1-Karriere nach der vergangenen Saison beendet. Seit 1991 überträgt RTL die Formel 1 durchgehend. Auch anni currentis werden alle Rennen aufm Kölner Sender sichtbar werden. Heiko Waßer und der Experte Christian Danner kommentieren sowohl das Rennen als auch das Qualifying am Tag zuvor. Deren Strecke berichten Florian König, Kai Ebel und die Experten Timo Glock und Nico Rosberg. Auch der Bezahlsender Sky überträgt die Rennen der Königsklasse nach einjähriger Pause wieder. Bei SPIEGEL ONLINE können Sie unverändert alle Rennen im Liveticker verfolgen. Wie in fast jedem Jahr wurden vom Weltverband Fia Regeländerungen vorgenommen. Ebenso sollen umfangreiche Modifikationen an den Front- und Heckflügeln sorgen für die Rennen wieder spannender und spektakulärer werden. Zudem muss jeder Fahrer nicht allein seinem Sitz auf ein Gewicht von 80 Kilogramm kommen. Wiegt der Pilot weniger, muss das Team das fehlende Gewicht anderswo im Auto unterbringen. Um sich Vorteile zu verschaffen, reduzierten viele Piloten einstmals dramatisch ihr Gewicht. Denn: Je leichter das Auto, desto schneller ist es. Damit ist nun Schluss. Außerdem wird das Benzinlimit auf 110 Kilogramm erhöht. Auch diese Neuerung soll zu mehr Überholmanövern führen. Fahrer waren 2018 noch zu häufig dazu gezwungen, im Spritsparmodus zu fahren.

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